Holzverbundstoffe
Holzverbundstoffe sind Werkstoffe, die aus zerkleinerten Hartholzresten bestehen, welche bei Arbeiten im Sägewerk entstehen und maschinell zusammengefügt werden. Dabei kann dies mit oder ohne Bindemittel oder mechanische Verbindungen geschehen. Speziell Holzverbundstoffe bestehen nicht nur aus Holz, auch andere Werkstoffe wie Beton, Papier und Kunststoff werden hinzugefügt.
Die Art des Verbundes unterscheidet sich teilweise stark.
Einige Beispiele für solche Holzverbundstoffe sind:
Holz-Polymer-Werkstoffe: Diese sind thermoplastisch verarbeitet. Die Verbundsstoffe sind meistens Holz, Kunststoff und Additive. In einem modernen Verfahren aus der Kunststofftechnik wird alles miteinander verarbeitet. In den alten Bundesländern zu DDR-Zeiten trugen diese Verbundstoffe den Namen Prestofol.
Leichtbauplatten: Diese bestehen aus hochfesten Decklagen und einem leichten Kern. Der Kern besteht aus Holzwerkstoffen, Balsaholz, Papierwabenplatten oder Schaumstoff.
Kunstharzpressholz: Dieses ist ein im Autoklaven verdichteter Werkstoff und basiert auf Holz. Erfunden wurde er von Hermann und Fritz Pfleumer und ist auch unter dem Namen Lignostone bekannt. Auch heute noch wird dieser Verbundwerkstoff aus Kunstharz, kombiniert mit Buchenholzfurnieren erzeugt.
Holzdielen, die aus Holzverbundstoffen hergestellt werden, eignen sich hervorragend für die Terrasse, da sie splitterfrei sind, weshalb sich auch der blanke Fuß darüber freut. Auch sind diese witterungsbeständig, rutschfest und formstabil. Die Dielen sind außerdem sehr pflegeleicht.
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