Streusalz und Holzterrassen
Holzterrassen aus Bangkirai, Ipe, Massaranduba, Cumaru, Lärche usw. werden im Winter sehr schnell rutschig. Dennoch rät man von einer Behandlung mit Streusalz ab, da das Salz das Holz angreift. Falls beim Bau einer Terrassen nicht mit Edelstahlschrauben gearbeitet wurde, passiert es, dass die Schrauben (z. B. aus Zink) rosten. Die Alternative zur schonenden Behandlung besteht darin, Sand auf das empfindliche Holz zu streuen. Empfohlen wird hierbei Quarzsand, der die Terrasse zusätzlich vor Salz und dicken Steinen schützt. Diesen gibt es in nahezu jedem Baumarkt oder Baustoffhändler käuflich zu erwerben, ebenso beim Agrarhändler. Sobald der Winter dann vorüber ist, fegt man den Sand einfach von der Terrasse. Der Sand wäre sogar wiederverwendbar. Beim Fegen einfach eine Decke oder eine Plane an den Rand der Holzterrasse legen, den Sand drauffegen und diese dann anschließend zusammenlegen. Die Decke oder Plane mit dem Sand in einem Eimer für den nächsten Winter trocken aufbewahren. Wohingegen das Recycling von Streusalz beispielsweise nicht möglich wäre.
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